Nicht gemäße Facebook-"Freunde" stören deutlich reele Beziehungen

Neue Facebook-Freunde als Beziehungskiller

Wer sein Social Network erweitert, ist Partner nicht so verbunden

Fort Wayne (pte020/16.04.2014/12:27) -

Wer auf Facebook Freunde hinzufügt, zu denen er sich hingezogen fühlt, ist seinem aktuellen Liebespartner nicht so verbunden. Das zeigt eine neue Analyse, die an der Indiana University-Purdue University Fort Wayne http://ipfw.edu durchgeführt wurde. Das Team rund um die Psychologin Michelle Drouin befragte fast 150 Studenten zu ihrem Social-Media-Verhalten und ihren Liebesbeziehungen.

Neue Flammen als Störfaktor

"Leute verwenden Facebook und andere Social-Media-Seiten, um Verbindungen mit Menschen einzugehen, mit denen sie gerne eine Beziehung hätten - sogar, wenn sie in einer verbindlichen romantischen Beziehung sind", erklärt Studienautorin Michelle Drouin.

Alte Flammen in der Freundesliste zu haben, stellt dabei noch kein Problem für die aktuelle Beziehung da. Aber wenn der Partner neue Freunde hinzufügt, die auch auf romantischer Ebene interessant sein könnten, ist Feuer auf dem Dach. Laut Drouin wird Facebook in einem Drittel der geschiedenen Ehen als mitverantwortlich für die Trennung genannt.

Gefahren von Facebook erkennen

In der Studie wurde abgefragt, wie wahrscheinlich es ist, dass die Befragten eine Freundschaftsanfrage von einem potenziellen romantischen Partner annehmen. Außerdem wurde das Level an Eifersucht erhoben. Zu guter Letzt wurde auch noch die Hingabe zur aktuellen Beziehung abgefragt.

Es zeigte sich, dass tatsächlich nur jene, die während der Beziehung Facebook-Freundschaften mit möglichen neuen Liebhabern eingingen, dem aktuellen Partner weniger Engagement entgegenbrachten. Bei ihnen war es nicht nur wahrscheinlicher, dass sie Freundschaftsfragen annahmen, sondern sie sendeten diese auch aus.

Drouin empfiehlt Facebook-Usern: "Habt eine offene Kommunikationsstrategie mit eurem Partner. Seid ehrlich zueinander, wenn es darum geht, was ihr als Gefahren bei Facebook seht und stellt sicher, dass ihr euch über die potenziellen Risiken bewusst seid."

Jeder dritte US-Bürger liest Nachrichten über Facebook

 

64 Prozent der Erwachsenen sind regelmäßig auf der Plattform aktivFast jeder dritte Erwachsene in den USA nutzt Facebook, um auf der Plattform Nachrichten zu lesen. Insgesamt sind 64 Prozent der Erwachsenen regelmäßig auf der größten sozialen Plattform aktiv. 22 Prozent derjenigen, die Nachrichten auf Facebook konsumieren, denken, dass Facebook eine nützliche Möglichkeit darstellt, News zu erhalten.

Washington (pte017/01.04.2014/13:53) - Etwa die Hälfte aller über 18-jährigen Facebook- und Twitter-User in den USA verwenden die beiden sozialen Plattformen auch als Nachrichtenkanal. Das hat eine aktuelle Untersuchung des Pew Research Centers http://pewresearch.org ergeben. Die Forscher wollten ermitteln, welche der Social-Media-Plattformen die erwachsenen US-Bürger als Nachrichtenquelle benutzen.

YouTube vor Twitter

YouTube hingegen wird nur von zehn Prozent als Nachrichtenquelle benutzt. Die Geamtnutzerzahl des Videokanals liegt bei 51 Prozent. Danach folgt Twitter mit acht Prozent aller Volljährigen, die von den Mikroblogs regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden. 16 Prozent nutzen den Mikroblogging-Dienst kontinuierlich.

Von den Facebook-Usern, die regelmäßig Nachrichten auf der Plattform konsumieren, werden vor allem News aus der Unterhaltungsbranche (73 Prozent) gelesen, gefolgt von Nachrichten über Ereignisse oder Veranstaltungen im lokalen Umfeld (65 Prozent), Sport (57 Prozent) nationale Politik (55 Prozent) und Kriminalität (51 Prozent).

Frauen wollen Facebook-News

Auch zwischen Mann und Frau gibt es Unterschiede: So ist es wahrscheinlicher, dass Männer Nachrichten auf YouTube (57 Prozent zu 43 Prozent) oder LinkedIn (67 Prozent zu 43 Prozent) lesen. Facebook wiederum hat mehr Anziehungskraft bei den weiblichen Usern. 58 Prozent der News-Konsumenten sind dort weiblich. Genderneutral ist die Aufteilung der News-Konsumenten hingegen bei Twitter.